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Unsere Vorbilder

René Baumgartner (80) aus Basel war 2013 von Swiss Award als Helden des Alltags lanciert. 

Rene Baumgartner  Rene Baumgartner (2)

Bildlegende: René Baumgartner turnt wöchentlich zweimal im Kannenfeldpark in Basel mit  15-30 Personen

Er leitet seit 19 Jahren zwei Mal pro Woche morgens früh bei jedem Wetter ein Fitness im Kannenfeldpark in Basel. Es kommt, wer Lust hat. In der Regel ist das ein harter Kern von knapp 30 Personen, zu dem sich Gelegenheitsturnerinnen und –turner gesellen: Jung und Alt und Multikulti. Durch Mund-zu-Mund-Propaganda spricht sich dieses Fitness herum. Herr Baumgartner ist der Vorturner. Gemäss Telefonat am 15.Mai 2014 macht er 8 Stunden pro Woche Fitness, Krafttraining etc.

Reportage srf anklicken: http://www.srf.ch/player/tv/swissaward/video/rene-baumgartner-78-aus-basel?id=9028a9c1-f9a4-457d-967e-b8e7ce1fe2ed

René bei Aeschbacher 22.1.15: http://www.srf.ch/sendungen/aeschbacher/frisch-und-froehlich

 

Charles Eugster aus Uitikon, Zürich:  Dr.Eugsters Wettrennen gegen die Zeit 

Charles Eugster  Charles Eugster (2)

Im SRF 1 wurde am 6.Oktober 2013 eine Reportage ausgestrahlt von Dr.Charles Eugster. Er ist mit 94 Jahren topfit, macht Fitness und macht beim Partner-Dating beim Tanzen mit. Charles Eugster ist fit wie nie zuvor. Seit er mit seiner Personal Trainerin Sport treibt, seit Alter 89, erklimmt er neue Stufen der Leistungsfähigkeit. Jetzt will der ehemalige Zahnarzt in die Leichtathletik einsteigen. Reporter Reto Brennwald begleitet Charles Eugster zur Ruderweltmeisterschaft und zeigt den ehemaligen Zahnarzt von seiner privaten Seite. Das Geheimnis eines gesunden Lebens sieht Charles Eugster in Arbeit, Ernährung und Bewegung, «in dieser Reihenfolge», wie er sagt

Siehe Reportage: http://www.youtube.com/watch?v=ZMVFXL471do

Siehe Vortrag auf Englisch: http://www.youtube.com/watch?v=rGgoCm1hofM

 

Lorenz Strickler aus Baar seit 20 Jahren jeden Sonntag morgen früh auf dem Wildspitz

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Seit 30 Jahren fasziniert Lorenz Strickler den Wildspitz. Seit über 20 Jahren trifft man sich jeden Sonntagmorgen beim Müesli oder Kaffee auf dem Hausberg von vielen Zentralschweizern. Im Sommer um 7 Uhr und im Winter um 8 Uhr kommen die "Gleichgesinnten" von allen Himmelsrichtungen zusammen. Ob vom Aegerital, Walchwil, Baar, Sattel oder Steinerberg, das Ziel ist für alle dasselbe. Man trifft sich oben auf dem Wildspitz und beginnt den Sonntag vielfach mit einem Sonnenaufgang. Das faszinierende ist, dass keine Bahn hochfährt und alle sich "bewegt" haben. So sind viele allein oder in Gruppen für den gemeinsamen Treffpunkt unterwegs. Es ist gut zu wissen, dass man frische Luft getankt hat und bei Rückkehr, um ca. 10 Uhr, den Sonntag mit der Familie geniessen kann.

Restaurant Wildspitz mit Oeffnungszeiten inkl. Webcam:  http://www.wildspitz.ch

 

Was ein Spaziergang zu zweit mit Familie in traditionellen und neuen Formen zu tun hat:

Vor einiger Zeit saß ich mit ein paar Freunden nach dem wöchentlichen Fußballspiel zusammen und wir unterhielten uns darüber, wie sehr uns das gemeinsame Spiel noch immer Spaß macht. Da erzählte einer folgende Geschichte: Eine seiner Töchter war gerade in der Pubertät, es war sehr schwierig mit ihr und sie fanden überhaupt keinen Draht mehr zueinander. Da machte er ihr eines Abends den Vorschlag, noch eine Runde miteinander spazieren zu gehen. Und während dieses Spazierens kamen sie sich wieder näher, sie konnten ruhig miteinander reden und ihre Gedanken austauschen. Es sei doch seltsam, dass diese banale Handlung des gemeinsamen Gehens eine solche Wirkung hatte.Das erinnerte mich an einen Aufsatz, den die Sozialphilosophin Margaret Gilbert geschrieben hat, und der eben den Titel trägt: „Zusammen spazieren gehen: Ein paradigmatisches soziales Phänomen“. Den Begriff „paradigmatisch“ kann man hier so verstehen, dass es darum geht, welche Merkmale aus der Handlung des zusammen Spazierengehens für das Soziale insgesamt gewonnen werden können.